Spielbericht 3.Herren vs. SV Lindenau 1848 3

Spiel SV Lindenau 1848 III vs TTC MWL III
Unser heutiger Gegner empfing uns wie üblich freundlich. Allerdings war am Anfang nur ein Sportkamerad der Gegner anwesend, der so alles alleine aufgebaut hat. Irgendwie war die Stimmung bei den Lindenauern etwas angespannt, was sich im weiteren Verlauf noch auswirken sollte.
Die Sporthalle Lützner Straße ist neu und somit waren die Bedingungen sehr gut. An das Licht (sicher 700 Lux Wettkampfbetrieb) muss man sich aber gewöhnen. Auch die Donic-Tische fühlten sich anders an als unsere, wir hatten das Thema Tische ja schon diskutiert. Jeweils andere Bedingungen, die man beim Auswärtsspiel vorfindet sind eine gute Herausforderung zur Anpassung des eigenen Spiels.
Zum Spiel selbst. Die beiden Doppel wurden von uns unproblematisch gewonnen, was einen schönen 2 Punkte-Vorsprung gab und etwas Sicherheit.
Erstes Einzel Sportkameraden Mietz vs Simeonow hatte schon wegweisenden Charakter. André passte sich dem Spielstil seines Gegners perfekt an, was zu einem 3/4 Stunden-Spiel führte. Dieses wiederum führte zu gesundheitlichen Problemen beim Kameraden Mietz, der in Folge sein 2 Spiel gegen unseren Spieler Sportkamerad Richter nicht beenden konnte. Nach nur weingen Punkten gab er auf. Ein weiterer Spieler des Gegners, Sportkamerad Kretschmann, sah sich ebenfalls nicht in der Lage seinen Wettkampf fortzusetzen und sein letztes Spiel zu machen. Damit war irgendwie die Luft raus und wir standen als Sieger fest. Das ist natürlich schade, denn wir wollen sportlich gewinnen. Mit solchen psychischen Anforderungen, Spiele mit langen Unterbrechungen, unrhythmischen Spielfolgen mit langen Wartezeiten und auch Konfliktsituationen muss man klar kommen.
Insofern fällt unser Fazit entsprechend gemischt aus. Wir haben Spiele auf einem Niveau verloren, die gewonnen werden sollten. André hat 3 5-Satzmamutspiele gewonnen, stark. Jon und Enrico haben gut gespielt und waren insgesamt zufrieden. Henrik hat seine 2 Einzel verloren, entsprechend nicht zufrieden und seine Limite aufgezeigt bekommen. Ansporn zum Bessermachen!

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